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Von Hohenlimburg in die Provinz Limburg

Die traditionelle Einroll-Tour der ATS-Radsportler war für das zweite April-Wochenende terminiert. Wie immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter? Und es wurde endlich gut – sogar super gut, so dass die Beine und Arme endlich mal wieder direkten Luftkontakt bekommen konnten!

19 Rennradler und 4 Rennradfahrerinnen sorgten für eine Rekordbeteiligung. Zum ersten Mal dabei: Philipp Gundermann, Michael Neuhaus und Sven Lippok. Die Streckenführung profitierte dieses Mal sehr von den Streckenplanern und ihren Navigationsgeräten, sie führten die Gruppe in der Regel über verkehrsarme Wege und u.a. auch über stillgelegte Bahntrassen. Beim Hinweg war das Ziel nach 175 km erreicht, die Rücktour wurde dank einer anderen ebenso abwechlungsreichen Auswahl 20 km länger.

Bei der Rückfahrt alle in Kurz - nur Nadja noch mit Schal, Hand- und Überschuhen (wahrscheinlich waren wir ihr zu langsam und sie wurde nicht warm!?)

Eine solch große Radsportgruppe benötigt natürlich einen sogenannten „Besenwagen“ für den Gepäcktransport und die Verpflegung. Die Aufgabe des „Versorgers“ übernahm dieses Mal Jörg Niemann (Moutainbiker im ATS) – dank Handyortung fand er uns immer pünktlich wieder, auch wenn die Gruppe 20 km über Radwege außerhalb seiner Reichweite unterwegs gewesen war.

Ziel der Tour in diesem Jahr war Valkenburg in der niederländischen Provinz Limburg. Dies ist ein zumindest in den Niederlanden bekannter Touristenort mit der gefühlt größten Kneipendichte in Europa. In Valkenburg gibt es nämlich einen Berg den Cauberg, eine Erhebung auf der gleichnamigen Straße im niederländischen Valkenburg. Er ist ca. 800 Meter lang und überwindet dabei eine Höhendifferenz von etwa 60 Metern. Seine durchschnittliche Steigung beträgt acht Prozent, an der steilsten Stelle sind es über elf Prozent. Dieser Berg zieht die Radfahrer der Umgebung magisch an und beim „Amstel-Gold-Race“ muss der Cauberg dreimal gefahren werden. Bei der Ankunft in Valkenburg mussten die ambitionierten Fahrer diesen Hügel natürlich auch noch testen, während die Mehrheit lieber dem Durst nachgab und das holländische Bier testete.

"Brand"-Bier für den Brand!

Der Limburger Löwe auf dem Turm von Valkenburg und ca. 1000 Leute essen und trinken am Abend draußen!

Die beiden "Weißen" hatten es am Schluss besonders eilig!

Die gesamte Tour war bei dem Kaiserwetter das reinste Vergnügen und endete nach insgesamt 370 km am Vereinsheim – der Adler-Turnhalle. Um das Glück des Tages vollkommen zu machen, ließ der Abteilungsleiter Klaus Even Brötchen und Getränke auffahren, um den ersten Hunger und Durst zu stillen.

 

 

 

   
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